Das Versunkene Dorf Knaudenheim am Rhein.

Im Jahre 1758 wurde die sehr alte Muttergemeinde Knaudenheim , die unmittelbar am rechten Rheinufer lag, durch eine große Überschwemmung zerstört.
Die Wirkung des wochenlangen Hochwassers im Dorf war verheerend. Die Häuser neigten sich, die Fundamente konnten den Fluten nicht standhalten. Der hohe Wasserstand durchweichte das Mauerwerk, die Existenzmöglichkeit des Ortes Knaudenheim ( frühere Bezeichnungen waren Cnutenheim, Kneutenheim, Knudenheim) war gefährdet.
Man musste aus dieser Not heraus an die Verlegung der Siedlung denken. Fürstbischof Franz Christoph von Hutten hat infolgedessen dem Wunsch der Bevölkerung auf Verlegung an einen günstigeren Ort zugestimmt.
Es kam so zur Schenkung des Platzes "auf dem Sandbuckel", auf dem sich die neue Gemeinde Huttenheim befindet.
 

Bild Nr. 001 Ein Gedenkstein erinnert an das Dorf

Bild Nr. 002 Ein Gedenkstein erinnert an das Dorf

Bild Nr. 003 Ein Gedenkstein erinnert an das Dorf

Bild Nr. 004 Ein Gedenkstein erinnert an das Dorf

 

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